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Der SPD-Ortsverein Hochspeyer wurde 1905 gegründet, hat also eine lange Tradition im Auf und Ab der Geschichte. Im Jahr 1993 haben wir unserem Ortsverein den Namen „Willy Brandt“ gegeben. Wir verstehen dies als Würdigung des Friedensnobelpreisträgers und ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, empfinden diesen Namen aber auch als immer gegenwärtigen Ansporn für unsere politische Arbeit. Natürlich freuen wir uns über jeden, der aktiv mitarbeiten möchte. Politik kann nämlich auch Spaß machen, besonders wenn man an der Basis mitgestalten kann! |
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Willy Brandt (* 18. Dezember 1913 in Lübeck; † 8. Oktober 1992 in Unkel am Rhein; Geburtsname Herbert Ernst Karl Frahm) war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1957 bis 1966 Regierender Bürgermeister von Berlin, von 1966 bis 1969 Bundesaußenminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers sowie von 1969 bis 1974 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Für seine Ostpolitik, die auf Entspannung und Ausgleich mit den osteuropäischen Staaten ausgerichtet war, erhielt er am 10. Dezember 1971 den Friedensnobelpreis.
Warum trägt unser Ortsverein den Namen SPD-Ortsverein "Willy Brandt" Hochspeyer? Im Herbst 1993, also ein Jahr nach dem Tod von Willy Brandt, nahmen wir seinen Namen in unseren Ortsvereinsnamen auf, um einen Mann zu würdigen, dem Deutschland und die SPD viel zu verdanken hat. Für uns war und ist er politisches und menschliches Vorbild! Berühmte Zitate von Willy Brandt: "Und ich sage: Ulbricht wird an seiner Mauer ersticken." (13.08.1961) "Die Mauer steht gegen den Strom der Geschichte. Sie steht gegen das Gebot der Menschlichkeit. Gegen das in der Charta der Vereinten Nationen verbriefte Recht auf Selbstbestimmung. Gegen die Sicherung des Friedens." (12.08.1964) "Wenn es auf starke Worte ankäme, dann stünde die Mauer nicht mehr. Dann wären die Trennung Berlins und die Spaltung Deutschlands längst überwunden." (12.08.1964) "Unser Volk braucht wie jedes andere seine innere Ordnung. [...] Solche demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen. Wir wollen mehr Demokratie wagen." (Regierunserklärung / 28.10.1969) "Nun wächst zusammen, was zusammengehört" (10.11.1989) "Demokratie darf nicht so weit gehen, daß in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist" |
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